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Peperoni

peperoniDie Gattung Paprika, die auch als Chili oder Peperoni bezeichnet werden, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse.

Sowohl die Pflanze als auch die Frucht werden als Paprika bezeichnet. Für die Frucht gibt es weitere Namen, die Unterschiede in Schärfe, Größe und auch Farbe kennzeichnen. Die meisten Paprika enthalten – in sehr unterschiedlicher Konzentration – den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt.

Der Ursprung der Paprika-Arten und -Sorten ist Mittel- und Südamerika. Die Gattung entwickelte sich wahrscheinlich im Gebiet des heutigen Südbrasilien bis Bolivien.
Ausgrabungen im Tal bei Tehuacán/Mexiko konnten belegen, dass Paprika bereits um 7000 v. Chr. als Nutzpflanzen dienten. Durch Selektion entstandene Zuchtformen werden auf einen Zeitraum zwischen 5200 und 3400 v. Chr. geschätzt.

Pflanzenbeschreibung

Illustration_Capsicum_annuum0Samen keimen oberirdisch, bilden zwei Keimblätter. Meist mehrjährige krautige Pflanze. Wuchshöhe im Allgemeinen um 150 cm. Wurzeln bilden sich im Umkreis von 30 – 40 cm knapp unter der Erdoberfläche, reichen bis zu 60 cm in die Tiefe.

Aus Keimling entwickelt sich zunächst ein Haupttrieb, der paarweise Blätter ausbildet, die kurz hintereinander erscheinen können. Blattpaare untereinander um etwa 90° versetzt.

Form der Laubblätter länglich oval bis eiförming, ganzrandig und gestielt, bis zu 30 cm lang und bis zu 15 cm breit.

Nach frühestens drei Monaten (in einer Höe von 30 bis 100 cm) verzweigt sich der Haupttrieb zum ersten Mail, in der Verzweigung bildet sich die erste Blüte. Nebentriebe verzweigen sich während des Wachstums erneut, auch hier finden sich in den Verzweigungen Blütenansätze. Im Alter treibt Pflanze aus Blattachseln und teilweise auch aus Verzweigungen selbst neue Zweige aus, die ebenfalls nach einiger Zeit verzweigen.

Einige Sorten zeigen an den Verzweigungen Blättern und auch Früchten eine violette Verfärbung, die teilweise bis in schwarze Farbtöne reicht, und als Schutz gegen zu starke Sonneneinstrahlung auftritt.

800px-Habanero_chile_-_flower_(aka)Die Blüten wachsen an einem 2 bis 5 cm langen Stiel, sind meist weiß, aber auch grünlich und auch violett. Je nach Art treten 1 – 10 Blüten pro Blattachsel auf.

Der Kelch der Blüte ist glockenförmig. Die Kelchblätter sind teilweise nach vorne zugespitzt, zum Teil aber auch abgerundet.

Der Fruchtknoten ist unterständig. Die Blüten öffnen sich morgens, wobei die Narbe sofort befruchtet werden kann. Die Staubgefäße geben erst nach einigen Tagen ihren Pollen ab. Deshalb kommt es unter Paprika oft zu Kreuzbefruchtungen und einer hohen Variabilität unter den Pflanzen.

Bis auf einige Wildformen sind die Blüten zwittrig und selbstbestäubend. Die Bestäubung erfolgt vorwiegend durch Insekten, doch bei Zimmerhaltung und Gewächshaus reicht oftmals Wind oder vorsichtiges Schütteln der Pflanze zur Bestäubung.

Höchste Befruchtungsrate ergibt sich bei einer Temperatur von 16 – 32° C. Die Blütenbildung hat ihr Optimum bei einer Temperatur von 16 – 21° C. Auf Nachttemperaturen über 24° C reagiert die Pflanze mit Blütenabwurf, ab Nachttemperaturen von 32° C wird zudem die frühe Fruchtentwicklung gehemmt.

Auch nach Fruchtansatz entwickeln sich neue Blüten, sodass an einer Pflanze verschiedene Stufen der Fruchtbildung beobachtet werden können. Befinden sich bereits reifende Früchte an der Pflanze, nimmt die Zahl der Blüten jedoch ab.

490px-Capsicum1Während die Frucht als Schote bezeichnet wird, handelt es sich botanisch um eine Beere (Trockenbeere). Die Fruchtwand besteht von außen nach innen aus einer festen Haut (Exokarp), gefolgt vom eigentlichen Fruchtfleisch (Mesokarp), und schließlich der Innenwand (Endokarp).

An der Innenseite der ehemaligen Fruchtblätter befindet sich das deutlich hellere Gewebe (Plazenta), das auch oft in Form von Scheidewänden (Plazentarleisten) das Innere der Frucht in nicht vollständig getrennte Kammern unterteilt.

Auf der Plazenta und den Scheidewänden sitzen die Samen, die zum Teil den kompletten Innenraum der Frucht ausfüllen. Die Samen sind nierenförmig und glatt. Je nach Art ist die Farbe hellbraun bis schwarz. Das Tausendkorngewicht liegt zwischen 5 und 8 Gramm.

Die Früchte sind sehr unterschiedlich in ihrer Form. Von schmal-zylindrisch bis kugelig gibt es viele Erscheinungsbilder. Unterschiedlich ist auch die Form der Spitze: Von kegelförmig zugespitzt über abgerundet bis hin zu von mehreren Rundungen eingekerbten Vertiefungen.

Das Fruchtwachstum ist sigmoid, d. h. in der Mitte der Reifeperiode ist das Wachstum am stärksten, während zu Beginn und Ende ein sehr geringes Wachstum zu beobachten ist.

In 28 – 35 Tagen nach Befruchtung haben die Früchte ihre endgültige Größe erreicht, anschließend steigert sich das Fruchtgewicht durch Verdickung der Fruchtwand.
Abhängig von der Sorte und äußeren Bedingungen sind Paprikas 50 – 120 Tage nach Befruchtung ausgereift.

Reife Früchte können die Farben rot, orange, gelb, braun oder auch weiß annehmen. Grüne, violette oder schwarze Früchte sind immer unreif. Einige Sorten reifen über mehrere Farbstadien, z. B. von grün nach gelb zu rot.

Anbau & Pflege

Bevorzugter Boden

  • leicht saurer bis neutraler Boden
  • lockerer, sandiger bis lehmiger Boden

Bevorzugte Temperaturen

  • Wachstum bei 7 – 29° C im Freiland

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Gute Partner

A, B, C

Ungünstige Partner

D, E, F

Krankheiten & Schädlinge

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Verwendung & Heilwirkung

Inhaltsstoffe

Capsaicin

Die Schärfe, die beim Verzehr von Chilis wahrgenommen werden kann, wird vor allem durch Capsaicin verursacht. Die ab etwa 1950 in Ungarn gezüchteten Gemüsepaprika enthalten fast kein Capsaicin mehr. Peperoni oder scharfe ungarische Paprika enthalten etwa bis 0,01%, Cayenne oder Thai-Chili etwa bis 0,3% und sehr scharfe Sorten (Tepin, Habanero) etwa bis 3% Capsaicin. Die schärfsten Chili können einen Capsaicingehalt von über 10% erreichen.

Weitere Inhaltsstoffe

Carotinoide, Capsanthin, Capsorubin, Vitamin C

Wirkungsweise

Anregend, antibakteriell, betäubend, durchblutungsfördernd, schweisstreibend, wurmtreibend, Kreislauf anregend, hautreizend

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Verwendete Teile

Früchte

Anwendung

Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Magenschwäche, Hämorrhoiden, Rheuma, Muskelschmerzen, ,Muskelkater, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen, Zerrungen, Hexenschuss, Ischias, Gelenkschmerzen

Vermehrung & Konservierung

In Kultur werden Paprika fast ausschließlich aus Samen gezogen.

Jedoch ist auch eine vegetative Vermehrung durch Stecklinge möglich.

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Tipps & Besonderheit

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Eigenschaften

GEMÜSE

Dunkelkeimer

1J

Icon Fruchttag

A

Systematik

Ordnung

Nachtschattenartige (Solanales)

Familie

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Gattung

Paprika

Wissenschaftlicher Name

Capsicum

auch bekannt als

Pfefferoni, Peperoncini

grundsätzlicher Pflanz- & Erntekalender

Pflanzkalender Peperoni
GewH = Gewächshaus/Fensterbank • FreiL = Freiland

Arbeitskalender 2015

MÄRZ

  • 4. – 6. März: auf Fensterbank aussäen

April

  • 10. – 12. April: in Töpfe pikieren

Fragen & Antworten (FAQ)

Muss die Königsblüte ausgebrochen werden?

Inhaltstext für das Aufklappelement kommt hier rein. Klicken Sie auf Bearbeiten um diesen Text zu ändern.

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Sorten & Züchtungen